SPD Fraktion im Kreis informiert sich über die Raumsituation am Goethe-Gymnasium

Bildung


Diskussion zur Situation des Goethe-Gymnasiums Germersheim

Etliche „Baustellen“, die der Abhilfe bedürfen Die Kreistagsfraktion der SPD greift regelmäßig kritische und unterstützungswürdige Themen auf und informiert sich direkt dort wo’s brennt. Innerhalb dieser Reihe „Fraktion vor Ort“ informierte sich die Kreistagsmitglieder über die Raumsituation am Goethe-Gymnasium in Germersheim. Dazu hatte der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bildung und Soziales im Kreisverband, Rainer Strunk, die Schulleitung, den Schulelternbeirat und Schülervertreter zu einem gemeinsamen Gespräch eingeladen und die Örtlichkeiten besichtigt. Gemeinsamer Tenor war, dass es am Goethe -Gymnasium etliche „Baustellen“ gibt, die dringend der Klärung und Verbesserung bedürfen.

Neu geplante Halle nicht zweckmäßig Ein Hauptthema war die von der Kreisverwaltung neu geplante zweizügige Schulturnhalle. Die Gesprächsteilnehmer bezweifelten, dass die neue Halle mit ihren Außenmaßen östlich der bestehenden alten Halle überhaupt Platz finden kann. Auch bestünden erhebliche Zweifel an der Sinnhaftigkeit der geplanten Innenmaße der Halle. „Wie soll denn Handball oder Fußball in der Halle gespielt werden, wenn die Spieler, und dazu gehören auch die Vereinssportler am Abend, bereits einige Meter vor dem Spielfeldrand abstoppen müssen, um nicht gegen die Wände zu laufen? Diese ragen nämlich kurz hinter den Spielfeldrändern hoch“, stellte ein Elternausschussmitglied fest. Raumnot Ein ebenso heiß diskutiertes Thema waren die fehlenden Räume am Gymnasium, die von Seiten der Schule mit drei beziffert wurden. Um die Raumnot zu lindern, verhält sich die Schule bereits sehr kreativ. So wird beispielsweise ein Raum, der für die Ganztagsschule geschaffen wurde, als Schulraum genutzt, was aber wiederum Konsequenzen für die Mittagessen-Versorgung hat. Zudem führen die fehlenden Schulräume dazu, dass sich die Beschulungszeit der Schüler in den Nachmittag ausdehnt. Von allen Beteiligten wurde abgelehnt, dass es Wanderklassen im Mittelstufenbereich geben solle. Gerade die Schüler in diesem Alter brauchen laut Rainer Strunk noch den eigenen Klassenraum als identitätsstiftende Klammer oder um Schulbücher oder –materialien dort liegen lassen zu können. Kellerraum ist Augenwischerei Der von Landrat Dr. Fritz Brechtel angebotene zusätzliche Raum im Keller ist „Augenwischerei“. Da der Raum nur durch zwei Gänge und zwei Stahltüren zu erreichen ist, kann er nach Meinung der SPD-Kreistagsfraktion allein aufgrund der nicht vorhandenen Beaufsichtigung keinesfalls als Aufenthaltsraum dienen. Zudem müsste er zuvor mit hohen Kosten überhaupt erst genehmigungsfähig gemacht werden (natürliche Belichtung, 2. Notausgang, etc.). Die Nutzung direkt benachbarter Räume war von der Kreisverwaltung ausgeschlossen worden, weil diese dort ihr Archiv eingerichtet hat und der Schule damit Verfügungsräume entzogen hat. SPD setzt sich für Mittel zur Behebung der Raum-Misere ein Insgesamt wurde die bestehende Raumnot in der Schule als das größte Problem für einen zufriedenstellenden Schulbetrieb angesehen, weil dieser ordentliche Rahmenbedingungen voraussetzt. Der vom Landrat gegebene Hinweis, dass die Errichtung jeweils einer Integrierten Gesamtschule in Rülzheim und Rheinzabern ab dem Sommer 2009 für eine Entspannung bei den Anmeldezahlen am Gymnasium in Germersheim führen könnte, wurde als unrealistisch empfunden. Dazu ist zum einen das Potenzial der Schüler aus den beiden Verbandsgemeinden zu klein, die bisher den Schulstandort Germersheim gewählt haben und zum anderen wächst die Zahl der Interessenten am Gymnasium jedes Jahr, ein Trend, der durch die anstehende Schulstrukturreform noch einmal angeheizt werden dürfte. Deshalb sagte Fraktionsvorsitzender Uwe Schwind den anwesenden Schüler- und Elternvertretern sowie den Lehrern zu, dass man sich in der anstehenden Haushaltsdebatte des Kreises für das Jahr 2009 für die Einstellung von Mitteln zur Behebung der Raumnot einsetzen werde. SPD-Fraktion stellt Landrat Brechtel Fragen Im Februar 2009 sind die Auswahlverfahren in den beiden Integrierten Gesamtschulen in Rülzheim und Rheinzabern abgeschlossen und die Anmeldesituation am Goethe-Gymnasium kann überblickt werden. Spätestens dann müssen Erweiterungen, evtl. durch kurzfristig aufstellbare Container, vorgenommen werden, was von der SPD-Fraktion nachhaltig unterstützt werden würde. Aus Sicht aller Beteiligten wurde klar, dass es am Goethe-Gymnasium viele „Baustellen“ gibt. Die SPD Kreistagsfraktion übertrug Rainer Strunk als Sprecher der Arbeitsgruppe „Soziales und Bildung“ die Aufgabe, einen Fragenkatalog zu erarbeiten. Dieses Papier will Fraktionssprecher Uwe Schwind an Landrat Dr. Brechtel weiterleiten und um Beantwortung bitten, bevor eine weitere Vorgehensweise festgelegt wird.

 
 

Aktuelle Informationen

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Die SPD-Bundestagsfraktion kritisiert die Ankündigung der USA, rund die Hälfte ihrer Zahlung an das Palästinenserhilfswerk der Vereinten Nationen (UNRWA) einzufrieren. „Die amerikanische Regierung hat heute angekündigt, rund die Hälfte ihrer Zahlungen in Höhe von 65 Millionen Dollar an das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) einzufrieren und lediglich 60 Millionen Euro

16.01.2018 18:33 Grundsteuer – Wegfall gefährdet kommunale Daseinsvorsorge
Die heutige Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht hat einmal mehr gezeigt, dass die Grundsteuer reformiert werden muss. Die Politik ist zum Handeln aufgefordert. Mit dem Reformvorschlag des Bundesrates liegt ein gangbares Modell auf dem Tisch. „Die mündliche Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht hat uns in der Ansicht bestärkt, dass wir um eine Reform der Grundsteuer nicht umhinkommen.

16.01.2018 18:32 Das Sondierungspapier trägt die Handschrift der SPD
Christine Lambrecht, Fraktionsvizin für Finanzen und Haushalt, erklärt, warum sie für ein Ja zu Koalitionsverhandlungen mit der Union wirbt. Hauptgrund: die Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen dank SPD. „Finanzielle Entlastungen für kleine und mittlere Einkommen – das haben wir im Wahlkampf versprochen, und das haben wir in den Sondierungsgesprächen mit der Union auch durchgesetzt. Eine breite Mehrheit wird nach

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