17.04.2018 in Allgemein

Abschied und Generationenwechsel bei der SPD im Landkreis Germersheim

 

Der außerordentliche SPD-Kreisparteitag am 16.04. stand ganz im Zeichen der Verabschiedung von der langjährigen Vorsitzenden Barbara Schleicher-Rothmund und der Neuwahl Felix Werlings. Schleicher-Rothmund wurde von allen Seiten für ihr eingebrachtes Engagement und Ihre tolle Arbeit im Kreis gelobt. Der Laudator Günther Ramsauer, langjähriger stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion und ehemaliger Zimmernachbar im Abgeordnetenhaus von Schleicher-Rothmund, lobte die scheidende Kreisvorsitzende für ihre Erfolge, konnte mit so mancher schönen Anekdote aufwarten und wünschte alles Gute für die neue Aufgabe als Bürgerbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz. Diesen Glückwünschen schlossen sich Nicole Zor, Arnika Eck und Reinhard Scherrer seitens der Kreis-SPD an. Im Anschluss daran stand die Neuwahl des Kreisvorsitzenden an, bei der Felix Werling mit 97,5% der Delegiertenstimmen (77 ja-Stimmen, 2 nein-Stimmen) gewählt wurde. Werling verdeutlichte in seiner Ansprache zentrale Themen, auf die die Kreis-SPD Antworten finden müsse. Neben der Arbeit an vorhandenen Problemlagen, wie beispielsweise der 2. Rheinbrücke und das Gefahrenstofflager in Lingenfeld, müsse die SPD wieder verstärkt selbst die Themen der Zukunft besetzen. Stichpunkte waren hier die Zukunft der Schulen in einem digitalen Zeitalter sowie die Sicherung der ärztlichen Versorgung auf dem Land. Die SPD solle selbstbewusst in die Zukunft schauen und nicht den Antidemokraten unserer Gesellschaft die politische Bühne überlassen, so Werling resümierend. Im Anschluss wurde noch Claudia Neff-Butz aus Jockgrim zur Beisitzerin gewählt.

 

16.04.2018 in Allgemein

Katrin Rehak-Nitsche aus Wörth am Rhein rückt in den Landtag nach

 

Aufgrund der Wahl von Barbara Schleicher-Rothmund zur künftigen Bürgerbeauftragten des Landes Rheinland-Pfalz wird sie ihr Landtagsmandat zurückgeben. Zum 1. Mai 2018  rückt damit Dr. Katrin Rehak-Nitsche für den Wahlkreis 51 (Germersheim) in den rheinland-pfälzischen Landtag nach. Rehak-Nitsche ist Mitglied im Wörther Ortsbeirat sowie Vorstandsmitglied in der SPD Südpfalz und im SPD Kreisverband Germersheim.

Dr. Katrin Rehak-Nitsche lebt mit ihrer Familie in einem alten Fachwerkhaus im Altort von Wörth. In der Südpfalz ist sie fest verankert, hier ist sie kommunalpolitisch aktiv. Seit 2016 ist sie Mitglied im Wörther Ortsbeirat. 

Zudem ist sie Mitglied im Vorstand des SPD Kreisverbands und des SPD Unterbezirks Südpfalz.

Rehak-Nitsche ist in Berlin-Mitte geboren, wo sie später Geographie, Ägyptologie und Betriebswirtschaftslehre studiert hat. Promoviert hat sie an den Universitäten Potsdam und Stanford auf dem Gebiet der Geowissenschaften über den Einfluss von erdinneren Kräften und Klima auf die Oberflächengestalt der Anden. Neben dem Studium und ihrer Promotion hat sie zehn Jahre lang als Protokoll-Assistentin im Bundestag gearbeitet. Nach ihrer Promotion vor 10 Jahren arbeitete sie bei der Helmholtz-Gemeinschaft und leitete u.a. die Stabstelle „Forschungspolitik“. Seit 2014 ist sie für die Robert-Bosch-Stiftung in Stuttgart tätig und leitet dort den Bereich Wissenschaft mit 18 Mitarbeiterinnen.

Als Landtagsabgeordnete wird Rehak-Nitsche ab dem 1. Mai die Interessen der Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises Germersheim im rheinland-pfälzischen Landtag vertreten. Ihr politisches Engagement gründet auf der Überzeugung, dass Politik die Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt schaffen und jeder Zugang zu Bildung haben muss. „Eine solidarische Gemeinschaft, in der jede(r) einen Platz hat und einen sinnvoll Beitrag leisten kann,“ dafür setzt sich die künftige Landtagsabgeordnete ein.

„Mit Katrin Rehak-Nitsche bekommen wir eine weitsichtige Landtagsabgeordnete, die

sich für die Belange des Wahlkreises mit den zwei Städten und vier Verbandsgemeinden einsetzen wird. Ihr ist der enge Kontakt mit den Menschen sehr wichtig, das ist neben ihrer vielfältigen, langjährigen und internationalen Erfahrung aus den Bereichen Politik und Wissenschaft die Grundlage für eine erfolgreiche Arbeit als unsere Landtagsabgeordnete. 

Die scheidende Landtagsabgeordnete Barbara Schleicher-Rothmund wird ab dem 1. Mai 2018 dasAmt der rheinland-pfälzischen Bürgerbeauftragten antreten. Schleicher-Roth mund vertrat die Bürgerinnen und Bürger im Mainzer Landtag seit 2001. Nach der Landtagswahl 2016 wurde sie zurVizepräsidenten des Landtags gewählt.

 

 

18.03.2018 in Aktionen

Für ein friedliches Miteinander in Kandel

 

Kandel ist eine lebenswerte Kleinstadt in der Pfalz. Die Atmosphäre hier ist weltoffen, friedlich und tolerant. 

Mit Entsetzen und großer Trauer haben die Menschen hier auf den gewaltsamen Tod einer jungen Kandelerin im Dezember 2017 reagiert. 

In den Wochen danach haben sie erleben müssen, wie rechtsextreme Gruppen und Parteien Kandel zu einem Ort ihrer demokratiefeindlichen Propaganda gemacht haben. 

Unter der Überschrift „Kandel ist überall“ haben Landtagsabgeordnete der „Alternative für Deutschland“ und rechtsextreme Netzwerke am 24. März 2018 erneut zu einer Demonstration in Kandel aufgerufen. Zu dieser Ver-anstaltung werden bis zu 2000 Personen aus dem rechtspopulistischen und rechtsextremen Spektrum erwartet. 

Das wollen wir nicht einfach so hinnehmen und rufen als Bürgerinnen und Bürger von Kandel, der Südpfalz und des ganzen Landes, zum friedlichen Gegenprotest auf – Wir sind Kandel! 

Die rechtspopulistischen Parteien und Gruppierungen schüren Ängste und Verunsicherungen bei den Menschen. Es werden Feindbilder beschworen und Institutionen unserer Demokratie in Frage gestellt. 

Das Bündnis „Wir sind Kandel“ wendet sich gegen Ausgrenzung, Hetze, Rassismus und Hass. Wir stehen für De-mokratie, Respekt und Vielfalt! 

Wir rufen deshalb zur Kundgebung mit anschließendem Demonstrationszug auf! 

Am Samstag, 24. März 2018 um 14:00 Uhr, Bahnhofsvorplatz,  Georg-Todt-Straße in 76870 Kandel (Hinweis: Änderung des Startpunkts möglich)

 

18.03.2018 in Aktuell

Felix Werling zur Wahl zum Kreisvorsitzenden nominiert

 

Felix Werling aus Leimersheim wurde durch den Kresivorstand einstimmig als Nachfolger für den Vorsitz der Kreis SPD Germersheim nominiert. Die Nachfolgefrage an der Spitze der Kreis SPD stellt sich durch die vorzeitige Abgabe des SPD Kreisvorsitzes von Barbara Schleicher-Rothmund. Schleicher-Rothmund wird im Mai die Nachfolge von Dieter Burgard, dem Bürgerbeauftragten von Rheinland-Pfalz antreten. Mit diesem Amt ist verbunden, dass parteipolitische Ämter abgegeben werden.

Felix Werling ist im Kreisvorstand der SPD, er führt seit einigen Jahren den SPD Ortsverein in Leimersheim und ist auch dort im Gemeinderat.

„Felix Werling überzeugt durch zuverlässige und ernsthafte politische Arbeit. Seine Region und ihre Entwicklung liegen ihm am Herzen. Ich freue mich über die einstimmige Empfehlung des Kreisvorstands für Felix Werling als Kreisvorsitzenden“.

Mit ihm gehe auch ein Generationenwechsel einher, so die Mitglieder des Vorstandes.

Über die Nachfolge in der Kreisspitze wird am 16.04.2018 in Kandel in einer Kreiskonferenz abgestimmt.

Felix Werling zeigte sich erfreut über diese eindeutig positive Bewertung seiner Kandidatur und versprach dem entgegengebrachten Vertrauen im Falle seiner Wahl gerecht zu werden. Mit einer Mischung aus neuen Ideen und bewährten Strukturen der Partei, möchte er gemeinsam mit dem Kreisvorstand die Sozialdemokratie im Landkreis Germersheim stärken. 

 

 

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Mit kraftvollen Investitionen will Finanzminister Olaf Scholz das Land fit machen für die Zukunft: 23 Prozent mehr als in der letzten Legislaturperiode. Zusätzliche Milliarden gibt es unter anderem für die digitale Ausstattung von Schulen, mehr bezahlbare Wohnungen, für Familien. Ein Haushalt, der das Land voran bringe, betonte SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles am Mittwoch im Bundestag – auch

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Jeder Mensch hat bei uns Anspruch auf eine bezahlbare Wohnung. Egal ob jung oder alt, Familie oder Single, in der Stadt oder auf dem Land. Darum sorgen wir für faire Mieten – zum Beispiel mit mehr Geld für den sozialen Wohnungsbau. Schutz vor Mietwucher: Wir stellen die Mietpreisbremse schärfer. Künftig müssen Vermieter offenlegen, wie hoch die

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