07.11.2018 in Veranstaltungen

Alt werden im Heimatort.

 

Wegen Bauarbeiten bitte über die Karl-Silbernagel-Str. zum Bürgerhaus fahren.

Veranstaltung am 21.11.2018 im Bürgerhaus Bellheim, Hauptstr. 141

 

Die Bevölkerung in Deutschland wird erfreulicher Weise immer älter. Schon bald wird jeder Dritte im Land älter als 60 Jahre sein. Die Frage, wie Menschen im Alter und auch bei Pflegebedarf möglichst lange selbstbestimmt und in der gewohnten Umgebung leben können, spielt in Zukunft eine bedeutende Rolle. Die SPD im Kreis Germersheim hat sich mit dem Thema beschäftigt und informiert anhand von Praxisbeispielen und zeitgemäßen Konzepten in der Veranstaltung „Alt werden im Heimatort“ wie dieser Wunsch zur Wirklichkeit werden kann.

Vorträge:
• Alt werden im Heimatort (Nicole Zor, Pflegeberatung Zor)
• Pflege-WG als neue Wohnform (Arnika Eck, Bürgerverein Neuburg)
• Die Tagespflege – geteilte Verantwortung (Michaela Heilmann, Seniorentagespflege, Wörth)

An der anschließenden Podiumsdiskussion nehmen die SPD Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche (Thema: Gute Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum) sowie weitere Akteure aus Gesundheit und Pflege teil.

Der SPD-Kreisverband freut sich auf Ihren Besuch und eine spannende Diskussion.
Die Veranstaltung findet im Bürgerhaus Bellheim, Hauptstr. 141, statt.

 

 

01.11.2018 in Programmatisches

Bertelsmann Siftung in Germersheim Konzept „Demokratie und Vielfalt“ öffentlich vorgestellt

 

Der SPD Kreisverband Germersheim konnte für seine Veranstaltung am 17.10.18 „Umgang mit kultureller Vielfalt in Städten“ Herrn Dr. Kai Unzicker von der Bertelsmann Stiftung gewinnen. Den Auftakt des Abends machte die stellvertretende Vorsitzende des Kreisvorstandes, Nicole Zor, mit der Begrüßung und einer kurzen Einführung. 

Im weiteren Verlauf stellten Ziya Yüksel (AG Migration und Vielfalt, Vorstandsmitglied Kreis SPD) und Mario Daum (Vorsitzender SPD Wörth) das Konzept „Demokratie und Vielfalt“ der Kreis SPD, das in Zusammenarbeit mit der AG Migration und Vielfalt erarbeitet wurde, vor.

Unter anderem sollen Schülerinnen und Schüler ein Bewusstsein darüber erhalten, dass „Politik“ nicht nur in Brüssel/Strasbourg/Berlin oder in Mainz „gemacht“ wird. Denn die Kommunalpolitik ist im Grunde die erste Anlaufstelle für politisches Engagement und auch die Ebene, mit der Bürgerinnen und Bürger im Normalfall in Berührung stehen, so Mario Daum.

Die Fortschreibung des Integrationskonzeptes des Kreises Germersheim, die Interkulturelle Öffnung der Kreis SPD und die Förderung der Beiräte für Migration und Integration seien hier als weitere Inhalte genannt. In seiner Vorstellung ging Yüksel darauf ein, dass durch eine aktive Teilhabepolitik, die mit Transparenz und Sachlichkeit auf ein gleichberechtigtes Miteinander aller im Landkreis lebenden Bürgerinnen und Bürger abzielt, ein großer Beitrag zum Gelingen eines fruchtbaren und respektvollen Miteinanders geleistet werden kann. Wir möchten stärker für unsere Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität eintreten, so seine Worte.

 

Der Verein Interkultur Germersheim hat über seine vielfältigen Aktivitäten für ein fruchtbares und respektvolles Miteinander in Germersheim berichtet und damit eindrucksvoll gezeigt, welch wertvoller und wichtiger Input seitens Vereine in diese Richtung geleistet werden kann. Die Kreis SPD dankt dem Verein für seine unermüdlichen Bemühungen zum Zusammenhalt in Germersheim!

Dr. Kai Unzicker stellte im weiteren Verlauf die Studie „Kulturelle Vielfalt in Städten“ vor. Schon immer sind Städte die Orte, an denen sich Menschen mit unterschiedlichen Identitäten, Lebensstilen und Gewohnheiten begegnen. Sie waren immer Anziehungspunkte für MigrantInnen, für jene, die vom Land in die Stadt zogen, und für die, die aus dem Ausland nach Deutschland kamen. So unterschiedlich die Herkunftsorte und die Motivationen sind, so vielfältig zeigen sich auch die kulturellen Prägungen der Menschen, die heute in den Städten zusammenleben, so seine Worte. Die Voraussetzungen und die Rahmenbedingungen sind in den Städten Deutschlands unterschiedlich. Sie unterscheiden sich zwischen Groß-, Mittel- und Kleinstädten, zwischen Ost- und Westdeutschland und zwischen Städtenin prosperierenden und wirtschaftlich abwärtsdriftenden Regionen. Die von Ihm vorgetragenen Fakten zeigen ein wesentlich positiveres Bild vom Thema Migration als es in den Medien dargestellt wird. Die größten Bedenken gibt es z.B. in Gegenden mit wenig Zuwanderung.Das Zusammenleben in Vielfalt kann gelingen, wenn Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und das Miteinander aktiv mitzugestalten, so sein Fazit.

Die etwa 70 anwesenden Gäste nutzten rege die Möglichkeit, sich in die Diskussion einzubringen und auch im Anschluss der Veranstaltung direkt mit unserem Referenten ins Gespräch zu kommen.

 

07.10.2018 in Fraktion

SPD-Fraktion fordert Trendwende bei der Kreisumlage aufgrund sprudelnder Einnahme

 

Aktuelles aus dem Kreistag Germersheim:

Gute Nachrichten gab es in der Kreistagssitzung am 18.09.2018: Der Ergebnishaushalt verbesserte sich um 4,3 Mio €. Auch die Investitionskredite können um 5,5 Mio € reduziert werden. "Eine außergewöhnliche Verbesserung, von der auch die Kommunen, die den Kreishauhalt mit 47 Prozent Kreis-Umlage speisen, etwas haben sollen,"  forderte der Fraktionssprecher Uwe Schwind. "In dieser Finanzsituation muss eine Trendwende für eine moderate Senkung der Kreis-Umlage eingeleitet werden", so Schwind. "Die Gemeinden werden uns dankbar sein." 

Die SPD beantragte deshalb eine Vertagung der Beschlussfassung über den Nachtragshaushalt 2018, der Gegenstand der Sitzung war. Einen besseren Überblick über die Finanzsituation des Kreises verschaffe darüber hinaus die neu gegründete Haushalts-Konsolidierungs-Kommision, die im November tagen wird. Dort wird Bürgermeister Dennis Nitsche (Wörth) weitere gute Vorschläge zu Verbesserungen der Kreisfinanzen machen. Nach dieser Sitzung sei noch besser erkennbar, inwieweit eine Senkung der Kreis-Umlage zugunsten der Gemeinden möglich wäre. 

Der SPD-Antrag wurde mit den Stimmen der anderen Fraktionen im Kreistag abgelehnt. Damit wurde erneut eine Chance vertan, den 37 Gemeinden einen Prozentpunkt der Kreis-Umlage (47%)  für Investitionen vor Ort zu belassen und die Kreis-Umlage um ein Prozent zurückzuführen, die 2015 von 45 auf 47 Prozent angehoben wurde.   

 

 

07.10.2018 in Allgemein

SPD im Kreis Germersheim liefert Fahrplan für gelungene Teilhabe

 

Die Vorstandssitzung der Kreis SPD Ende September stand ganz im Zeichen der anstehenden

Veranstaltung am 17. Oktober zum Thema „Demokratie und Vielfalt“. Zu diesem Termin wird Dr. Kai

Unzicker von der Bertelmann-Stiftung über das emotional diskutierte Thema „Strategien und

Herausforderungen beim Umgang mit Vielfalt in Städten und Gemeinden“ sprechen und sachliche

Hintergrundinformationen liefern. Alle Bürgerinnen und Bürger des Kreises sind herzlich eingeladen.

Hierzu wurde darüber hinaus seitens der Kreis SPD, in Kooperation mit dem sozialdemokratischen

Landesverband „Migration und Vielfalt“, ein eigenes Konzept entworfen. Dieser Fahrplan versteht sich

in erster Linie als Antwort auf die aggressiven Töne rechtspopulistischer Kräfte, die mit ihren Parolen

lediglich ein Klima der Angst erzeugen und keinerlei Lösungswege in einer komplexen Welt anbieten.

Wir als SPD dagegen machen uns Gedanken über die Zukunft der Demokratie und versuchen einen

Teil zum konstruktiven Umgang mit Problemlagen in unserem Kreis beitragen zu können. In einem

dreigliedrigen Positionspapier wollen wir daher die „Demokratie stärken“, „Integration und Teilhabe

gestalten“ sowie „Vielfalt sichtbar machen“. Das vollständige Dokument können hier sie  lesen.

 

 

13.08.2018 in Aktuell

Zehn Zeilen für Demokratie und Menschenrechte

 

 

 Der Kreisvorstand der SPD Germersheim blickt nachdenklich auf die aktuelle Diskussion um die Veröffentlichung einer Demonstration im Amtsblatt der Verbandsgemeinde Kandel, der es leider gelungen ist, aus wenigen Zeilen einer Demonstrationsankündigung, eine die Bevölkerung von Kandel spaltende Angelegenheit werden zu lassen. 

Die politischen Ziele und auch die aggressive sowie die Bevölkerung von Kandel extrem belastende Form der Demonstrationen des Frauenbündnisses stehen natürlich in einem diametralen Gegensatz zu den Grundwerten der Sozialdemokratie. 

In einem demokratischen Rechtsstaat kann aber auch ein sozialdemokratischer Funktionsträger, wie Bürgermeister Volker Poß, als redaktionell Verantwortlicher rechtlich gezwungen sein, eine Demonstrationsankündigung des Frauenbündnisses im Amtsblatt der Verbandsgemeinde Kandel zuzulassen. Dass dies von Bürgermeister Poß erst nach einer rechtlichen Abstimmung mit der Kreisverwaltung Germersheim und der staatlichen Mittelbehörde ADD geschah, zeigt, wie abwägend er dabei vorging und sicherlich ist ihm die Entscheidung nicht leichtgefallen. 

Zum freiheitlichen Wesenskern der Demokratie gehört es eben auch, Meinungen zuzulassen, die von einer großen Mehrheit von Bürgerinnen und Bürgern abgelehnt werden. Öffentliche Meinungsfreiheit hat manchmal den Preis, dass ihr liberaler Charakter sie selbst ein Stück weit angreifbar macht. Unser Rechtsstaat definiert hier jedoch eindeutige Vorgaben. 

Die Entscheidung von Volker Poß, den kurzen Beitrag zu veröffentlichen, um vielleicht einen rechten Triumphzug vor Gericht zu vermeiden, war der Situation angemessen und verdient unseren Respekt, anstatt der Kritik. 

Bürgermeister Poß vorzuwerfen, er lasse die Bürgerinnen und Bürger im Stich und falle der Demokratie und den Menschenrechten in den Rücken, geht in zweifacher Hinsicht vollkommen an den Realitäten vorbei. 

Zum einen wird eine integre Person, die von der rechten politischen Seite seit den tragischen Ereignissen in Kandel unbegründet und in unerträglicher Weise mit Beleidigungen, Schmähungen und sogar Drohungen überzogen wird, nun von dem gesellschaftspolitischen Lager, dem er sich selbst zugehörig fühlt, unsachlich kritisiert, obwohl er sich nur an Recht und Gesetz gehalten hat. 

Was glaubt man denn, was man einem Menschen noch persönlich zumuten kann. 

Zum anderen ist es keine kluge Strategie in der politischen Auseinandersetzung und im öffentlichen Diskurs, denn sie spaltet das „Wir sind Kandel-Lager“, anstatt es zu stärken, obwohl doch eigentlich alle für die selbe Überzeugung kämpfen: Rechte Aufmärsche raus aus Kandel! Daher muss es oberstes Ziel sein, in Zukunft wieder den eigentlichen Konsens zu finden und geschlossen gegen braunen Irrsinn aufzutreten, denn Kandel braucht ein breites Bündnis aus Unterstützern der Region, um zu zeigen für was die Südpfalz eigentlich bekannt ist: Toleranz, Gastfreundschaft und eine lebendige Gesellschaft. 

Vielleicht können zehn Zeilen, wo auch immer sie ihren medialen Boden finden, einen ersten Anfang liefern: 

„Nie wieder“, so war es in Kandel am vergangenen Samstag auf einem Plakat am 

Ortseingang zu lesen. Ein historischer Appell, der ins Gedächtnis ruft, was passieren kann, wenn demokratische Freiheit, legitim gewählte Volksvertreter, Menschenrechte und der Rechtsstaat an sich in Frage gestellt und öffentlich attackiert werden. Jede Demokratie bedarf ganz sicherlich mahnender Worte und der konstruktiven Kritik, doch Spielregeln im Umgang mit Worten und Taten müssen eingehalten werden. 

Daher ruft der SPD-Kreisverband Germersheim alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, dass wir uns gemeinsam und geschlossen für die Werte der Demokratie bekennen, dass wir uns für eine tolerante Gesellschaft einsetzen, die für Menschenrechte steht und sich Rassismus und Diskriminierung widersetzt. Für Kandel, für unsere Südpfalz! 

SPD- Kreisvorstand Germersheim

 

10.08.2018 in Inneres

Kreis-SPD stellt in Neuburg die Weichen für Veranstaltungen im zweiten Halbjahr

 

Die Vorstandssitzung der Kreis SPD Anfang August thematisierte insbesondere die Planung und Organisation anstehender Veranstaltungen. Werling informierte zunächst über den positiven Bescheid seitens des Landesverbandes, dass eine Seminarleitung für den Wahlkampf vor Ort gefunden werden konnte. Das Seminar „Erfolgreicher Wahlkampf: Workshop für Kandidatinnen und Kandidaten“ findet am 10.11.2018 im Bürgerhaus Maxau statt. Mitglieder und Interessenten werden gebeten sich bitte rechtzeitig anzumelden, da die Teilnahmeplätze begrenzt sind. 

Arnika Eck und Nicole Zor stellten im Anschluss ihr raffiniertes Konzept für eine Veranstaltung rund um „Pflege und Alt werden im Ort“ vor. Neben informativen Impulspräsentationen jeweiliger Experten ist eine Podiumsdiskussion geplant, die das Thema konstruktiv erörtert und den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit offeriert, zahlreiche Fragen rund um dieses zukunftsweisende Thema zu stellen. Die Sozialdemokratie ist die Partei vor Ort, die sich intensiv mit der Zukunft einer alternden Gesellschaft auseinandersetzt und starke Antworten dazu liefern will.

 

 

26.07.2018 in Programmatisches

Politik lebt vom Mitmachen und Gestaltungswillen – Jusos tagen regelmäßig in offenen Sitzungen

 

Die Jungsozialisten (Jusos) des Landkreises Germersheim haben sich Ende Mai neuformiert. Vorsitzende sind die beiden Wörther Tobias Pfrengle und Nils Diesel. Als Jugendorganisation der SPD setzen sich die Jusos vor allem für die Belange junger Menschen im Kreis Germersheim ein. 

 

Die letzte Sitzung fand am letzten Freitag, den 13. Juli, in der Rheinschänke in Leimersheim statt. Neben den anwesenden Mitgliedern konnten auch dieses Mal wieder mehrere Gäste begrüßt werden. Darunter war auch der Wörther Bürgermeister Dennis Nitsche, der als Gastredner einen Impulsvortrag zu den Ereignissen in Kandel hielt. Dabei konnten viele Gedanken ausgetauscht und diskutiert werden. Die Jusos beschäftigen sich jedoch auch mit anderen aktuellen Themen. Ein nennenswertes davon ist die Ertüchtigung der Rheinbrücke Maxau zwischen Wörth am Rhein und Karlsruhe. 

 

Alle interessierten Menschen sind herzlich eingeladen, sich an den Sitzungen und deren Diskussionen zu beteiligen. „Viele junge Menschen interessieren sich für Politik, es fehlt häufig aber am entsprechenden örtlichen Angebot, das werden wir ändern. Bei uns kann jede und jeder vorbeischauen, mitdiskutieren und mitmachen,“ so Tobias Pfrengle.

 

Bei Interesse gerne eine Mail an tobias.pfrengle(at)spd-woerth-rhein.de schreiben oder Kontakt über Facebook (www.facebook.com/jusos.ger) aufnehmen!

 

 

08.07.2018 in Allgemein

Kreisvorstandssitzung in Leimersheim

 

 

Die Vorstandssitzung des SPD-Kreisverbandes Germersheim Ende Juni 2018 stand ganz im

Zeichen der Vorbereitung zur anstehenden Kommunalwahl im Jahr 2019. Neben der Konstituierung

eines kompetenten Wahlkampfteams und der Vorstellung eines organisatorischen Zeitplanes durch

den Vorsitzenden Felix Werling, standen auch inhaltliche Gespräche auf der Tagesordnung. Die SPD

möchte für die Bürgerinnen und Bürger vor allen Dingen das Thema „Alt-werden im kommunalen

Raum“ angehen. Eine ärztliche Versorgung, Einrichtungen der Pflege sowie Möglichkeiten der

Teilhabe auch im fortgeschrittenen Alter müssen im Landkreis gewährleistet werden! Daher plant die

Kreis-SPD zu diesem Fokusthema eine Veranstaltung im Herbst. Ferner stellte das Vorstandsmitglied

Ziya Yüksel ein Integrationskonzept für den Kreis Germersheim vor. Die SPD konnte zu dieser

Thematik höchst professionelle Partner der Bertelsmann-Stiftung gewinnen, sodass am 27.09. in

Germersheim auch hierzu ein Informationsabend geplant ist.

 

30.05.2018 in Allgemein

Jusos im Kreis Germersheim wählen neuen Vorstand

 

Am Freitag, den 25.05.2018, fand in Maximiliansau die diesjährige Jahreshauptversammlung der Jusos des Landkreises Germersheim statt. Der Vorsitzende des SPD-Kreisverbands, Felix Werling, lud zur Veranstaltung ein. Er begrüßte die Anwesenden – darunter nicht nur Jusos, sondern ebenso ältere SPD-Mitglieder und weitere Gäste – mit einem Zitat des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama aus dem Jahre 2009: „Wahlen allein machen noch keine Demokratie.“ In Anlehnung an Obamas Gedanken ist es daher für eine funktionierende Demokratie umso entscheidender, dass sie auch von jungen Menschen lebt, die sich für Politik interessieren und aktiv die Gesellschaft vor Ort gestalten möchten. Auch wir als SozialdemokratInnen haben diesen Anspruch. Wir wollen in unserem Landkreis Germersheim für eine sozial gerechte und zukunftsgerichtete Politik einstehen. Daher ist es erfreulich, dass junge Mitglieder unserer Partei das Anliegen vorgetragen haben, die politische Arbeit der Jusos im Kreis Germersheim zu intensivieren. Diese soll den Interessen der jungen Leute klaren Ausdruck verleihen.

 

Auch Paule Albrecht, die Vorsitzende der Jusos des Unterbezirks, begrüßte die Anwesenden. Bei ihrem Grußwort ging sie besonders darauf ein, dass die Zusammenarbeit innerhalb der Partei eine wichtige Rolle spielt. Wichtig ist diese auch im Hinblick auf den Erneuerungsprozess er gesamten Partei. Sie freute sich, dass junge Menschen in unserem Kreis etwas zur politischen Bildung und Selbstverwirklichung beitragen möchten. Nach den Vorstellungen der möglichen Kandidaten wurde der neue Vorstand gewählt. Dieser besteht nun künftig aus dem Vorsitzenden Tobias Pfrengle und seinem Stellvertreter Nils Diesel. Komplettiert wird das Vorstandsteam durch den Schriftführer Noel Kraus und die Beisitzer Alexander Kaiser, Simon Bolz und den vorherigen Vorsitzenden David Rosenberg. Dabei wurden alle Kandidaten einstimmig gewählt. Im Anschluss hielt der neue Vorsitzende seine erste Rede. In dieser bot er einen Ausblick auf die wichtigsten Aufgaben der kommenden Wochen. Dabei ging er insbesondere auf die Themen Feminismus und Digitalisierung ein. 

 

Wenn dein Interesse nun geweckt wurde, kannst du gerne eine unser Sitzungen besuchen. Melde dich hierfür einfach bei: tobias.pfrengle(at)spd-woerth-rhein.de

Wir freuen uns über jeden Gast!

Oder du willst gleich Juso werden? ganz einfach besuche hierfür einfach die Seite: jusowerden.spd.de

 

 

30.05.2018 in Programmatisches

Genau 365 Tage vor der Kommunalwahl 2019 setzt sich die Sozialdemokratie Themenschwerpunkte

 

 

Der Kreisverband der SPD Germersheim traf sich vergangenen Samstag zu einer arbeitsintensiven Klausurtagung im Bürgerhaus Maximiliansau. Der neu gewählte Kreisvorsitzende Felix Werling eröffnete die Tagung mit einem Blick auf die wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation im Kreis Germersheim, um den Fokus für bedarfsgerechte Politik im Landkreis zu stärken. Unter fachkundiger Anleitung durch den Tagungsmoderator Ulf Loose arbeiteten anschließend einzelne Kleingruppen intensiv an inhaltlichen Themen und stellten einen organisatorischen Fahrplan für die anstehende Kommunalwahl auf. Neben den Themen der Integration & Vielfalt, Stärkung des Ehrenamtes und die anstehende Sanierungsproblematik der Rheinbrücke, waren auch das Thema demographischer Wandel und die Nutzung medialer Kanäle für die Kommunalwahlen von entscheidender Bedeutung. Nach gemeinsamen Mittagessen in geselliger Runde im anliegenden Restaurant El Greco ging es in die abschließende Vorstellung der Ergebnisse im Plenum. Die SPD ist sich Ihrer kommunalpolitischen Verantwortung bewusst und hat mit dieser Klausurtagung den Grundstein für eine erfolgreiche Wahl gelegt.

 

17.04.2018 in Allgemein

Abschied und Generationenwechsel bei der SPD im Landkreis Germersheim

 

Der außerordentliche SPD-Kreisparteitag am 16.04. stand ganz im Zeichen der Verabschiedung von der langjährigen Vorsitzenden Barbara Schleicher-Rothmund und der Neuwahl Felix Werlings. Schleicher-Rothmund wurde von allen Seiten für ihr eingebrachtes Engagement und Ihre tolle Arbeit im Kreis gelobt. Der Laudator Günther Ramsauer, langjähriger stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion und ehemaliger Zimmernachbar im Abgeordnetenhaus von Schleicher-Rothmund, lobte die scheidende Kreisvorsitzende für ihre Erfolge, konnte mit so mancher schönen Anekdote aufwarten und wünschte alles Gute für die neue Aufgabe als Bürgerbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz. Diesen Glückwünschen schlossen sich Nicole Zor, Arnika Eck und Reinhard Scherrer seitens der Kreis-SPD an. Im Anschluss daran stand die Neuwahl des Kreisvorsitzenden an, bei der Felix Werling mit 97,5% der Delegiertenstimmen (77 ja-Stimmen, 2 nein-Stimmen) gewählt wurde. Werling verdeutlichte in seiner Ansprache zentrale Themen, auf die die Kreis-SPD Antworten finden müsse. Neben der Arbeit an vorhandenen Problemlagen, wie beispielsweise der 2. Rheinbrücke und das Gefahrenstofflager in Lingenfeld, müsse die SPD wieder verstärkt selbst die Themen der Zukunft besetzen. Stichpunkte waren hier die Zukunft der Schulen in einem digitalen Zeitalter sowie die Sicherung der ärztlichen Versorgung auf dem Land. Die SPD solle selbstbewusst in die Zukunft schauen und nicht den Antidemokraten unserer Gesellschaft die politische Bühne überlassen, so Werling resümierend. Im Anschluss wurde noch Claudia Neff-Butz aus Jockgrim zur Beisitzerin gewählt.

 

16.04.2018 in Allgemein

Katrin Rehak-Nitsche aus Wörth am Rhein rückt in den Landtag nach

 

Aufgrund der Wahl von Barbara Schleicher-Rothmund zur künftigen Bürgerbeauftragten des Landes Rheinland-Pfalz wird sie ihr Landtagsmandat zurückgeben. Zum 1. Mai 2018  rückt damit Dr. Katrin Rehak-Nitsche für den Wahlkreis 51 (Germersheim) in den rheinland-pfälzischen Landtag nach. Rehak-Nitsche ist Mitglied im Wörther Ortsbeirat sowie Vorstandsmitglied in der SPD Südpfalz und im SPD Kreisverband Germersheim.

Dr. Katrin Rehak-Nitsche lebt mit ihrer Familie in einem alten Fachwerkhaus im Altort von Wörth. In der Südpfalz ist sie fest verankert, hier ist sie kommunalpolitisch aktiv. Seit 2016 ist sie Mitglied im Wörther Ortsbeirat. 

Zudem ist sie Mitglied im Vorstand des SPD Kreisverbands und des SPD Unterbezirks Südpfalz.

Rehak-Nitsche ist in Berlin-Mitte geboren, wo sie später Geographie, Ägyptologie und Betriebswirtschaftslehre studiert hat. Promoviert hat sie an den Universitäten Potsdam und Stanford auf dem Gebiet der Geowissenschaften über den Einfluss von erdinneren Kräften und Klima auf die Oberflächengestalt der Anden. Neben dem Studium und ihrer Promotion hat sie zehn Jahre lang als Protokoll-Assistentin im Bundestag gearbeitet. Nach ihrer Promotion vor 10 Jahren arbeitete sie bei der Helmholtz-Gemeinschaft und leitete u.a. die Stabstelle „Forschungspolitik“. Seit 2014 ist sie für die Robert-Bosch-Stiftung in Stuttgart tätig und leitet dort den Bereich Wissenschaft mit 18 Mitarbeiterinnen.

Als Landtagsabgeordnete wird Rehak-Nitsche ab dem 1. Mai die Interessen der Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises Germersheim im rheinland-pfälzischen Landtag vertreten. Ihr politisches Engagement gründet auf der Überzeugung, dass Politik die Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt schaffen und jeder Zugang zu Bildung haben muss. „Eine solidarische Gemeinschaft, in der jede(r) einen Platz hat und einen sinnvoll Beitrag leisten kann,“ dafür setzt sich die künftige Landtagsabgeordnete ein.

„Mit Katrin Rehak-Nitsche bekommen wir eine weitsichtige Landtagsabgeordnete, die

sich für die Belange des Wahlkreises mit den zwei Städten und vier Verbandsgemeinden einsetzen wird. Ihr ist der enge Kontakt mit den Menschen sehr wichtig, das ist neben ihrer vielfältigen, langjährigen und internationalen Erfahrung aus den Bereichen Politik und Wissenschaft die Grundlage für eine erfolgreiche Arbeit als unsere Landtagsabgeordnete. 

Die scheidende Landtagsabgeordnete Barbara Schleicher-Rothmund wird ab dem 1. Mai 2018 dasAmt der rheinland-pfälzischen Bürgerbeauftragten antreten. Schleicher-Roth mund vertrat die Bürgerinnen und Bürger im Mainzer Landtag seit 2001. Nach der Landtagswahl 2016 wurde sie zurVizepräsidenten des Landtags gewählt.

 

 

Felix Werling Kreisvorsitzender

                          

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Uwe Schwind, Fraktionsvorsitzender

 

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